Vorwort

hier gehts zurück zum Inhaltsverzeichnis

* Was ist Hundeerziehung ? Es ist in der Regel nicht der Hund, der zu lernen hat, sondern der Hundehalter. Nur in dem Masse wie der Hundehalter die Geheimnisse der Hundeerziehung beherrscht, ist er in der Lage, seinen Hund optimal und mit Leichtigkeit zu erziehen. Hier soll deutlich mit dem überkommenen Bild aufgeräumt werden, "Ich muss meinem Hund etwas beibringen. Ich bin der Lehrer, der Hund ist mein Schüler". "Nein !!!" Zunächst muss der Hundehalter lernen, sich seinem Hund mitzuteilen, d.h. er muss die Sprache des Hundes lernen und vieles Andere mehr. Die Theorie nimmt deshalb den grössten und wichtigsten Raum ein. Ein Hund ist ein Lebewesen und gehorcht keinem starren Programm. Er ist keine Maschine (Knöpfchen an und Knöpfchen aus). Jeder Hund braucht seine besondere Ansprache, was bei dem Einen zum Erfolg führt, kann bei dem Anderen wirkungslos sein. Es kommt halt auf das Wesen des Hundes an. Jedoch ohne das Wissen um die Sprache des Hundes wird eine Erziehung nicht gelingen. Warum Welpenfrüherziehung? Während des ersten Lebensjahres durchläuft der Hund eine Entwicklung, die dem Aufwachsen eines Menschen vom hilflosen Kleinkind bis zum Alter von etwa 14 bis 18 Jahren entspricht. In dieser Zeit gehen in ihm in körperlicher sowie in geistiger Hinsicht starke und tiefgreifende Veränderungen vor sich. Hier fallen die für sein ganzes Leben entscheidenden Prägungen. Was hier versäumt wird, kann später nie mehr oder nie mehr ganz vollständig nachgeholt werden. Die Tierheime sind voll von Hunden, die angeschafft wurden, aber die Erwartungen ihrer Besitzer nicht erfüllt haben. Warum? Die Gründe hierzu sind viele, z.B.: * unsachgemässe Auswahl der Welpen, * mangelnde Kenntnis der Bedürfnisse des heranwachsenden Hundes * und Unbeholfenheit im Umgang mit ihm. Daraus resultiert dann eine unglückliche Verbindung. Die Entscheidung, einen Welpen anzuschaffen, sollte mehr als nur aus einer Laune heraus geschehenen. Ein Hund, der voraussichtlich 10 Jahre und mehr mit Ihnen lebt, sollte Ihnen Freude bereiten. Aber vor die Freude hat man die Arbeit gesetzt. Mit der Freude sind harte Arbeit, Verzicht, Aufregung und Ärger verbunden, z.B.: * Tierarztbesuche * Spaziergänge im Regen und im Schnee * Pfützen im Haus * Hundehaare * Ihnen liebe und teure Gegenstände können zerbrochen oder zerbissen werden usw. Wir wollen Ihnen hier Unterstützung geben, lehren wie ein Hund zu denken und Ihnen damit die Möglichkeit geben, sich Ihrem Welpen mitzuteilen.

Quelle: Welpenkurs © MV Büttgen Frau Petra Bender