Schlusswort

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Was wollen wir mit dieser Schrift erreichen? Wir hoffen, dass Sie zumindest ein gutes Verhältnis zu Ihrem Hund knüpfen, dass Sie lernen ihn zu verstehen und sich ihm mitzuteilen und dass Sie wissen, was Dominanz ist und was sie bewirkt. Das wären die Grundlagen einer guten Beziehung und damit auch einer guten Zusammenarbeit. Hundeerziehung, das ist wirklich nur ein Anfang, aber ein ganz wichtiger, worauf Sie aufbauen können. Es kommt darauf an, was Sie daraus machen. Wir wollen Ihnen einen guten Start geben, sagen worauf es ankommt und Sie werden wohl gemerkt haben, dass Hundeerziehung mit Arbeit verbunden ist. Viele bleiben deshalb nicht am Ball. Das ist schade. Hundeerziehung ist halt Arbeit, fordert Ihre Konsequenz, Ihren Einsatz und vor allem Ihre Dominanz. Halten Sie durch, Ihr Hund hält auf jeden Fall durch. Er steht immer auf dem Sprung, die Führung zu übernehmen wenn Sie versagen. Geben Sie sich nicht dem Irrtum hin, einmal Gelerntes wäre für Ihren Hund für immer gelernt. Wenn Sie jetzt aufhören zu üben, wird Ihr Hund das meiste wieder verlernen. Wenn wir unserem Hund eine bestimmte Handlung beigebracht haben, wird er sie nach einiger Zeit gewohnheitsmässig ausführen, ohne dass wir ihm jedes Mal einen entsprechenden Befehl geben müssen, z.B. am Gehsteig sitzen bleiben oder brav bei Fuss zu gehen. Je älter und geübter Hunde werden, um so seltener müssen wir sie ermahnen. Das heisst aber auch, dass Fähigkeiten des Hundes, werden sie seltener eingesetzt, in Vergessenheit geraten. Wenig Benötigtes wird man also immer wieder üben und auffrischen müssen. Sollten Sie mit Ihrem Hund Probleme haben, üben Sie Selbstkritik. Seien Sie fair und analysieren Sie Ihr eigenes Verhalten. Hundeerziehung schliesst Selbsterziehung mit ein, gerade das macht sie für Anfänger so anstrengend. Also halten Sie durch, dann haben Sie viel Freude mit Ihrem Hund. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Erziehung und damit auch viel Freude mit Ihrem Hund.

Quelle: Welpenkurs © MV Büttgen Frau Petra Bender