An der Leine

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Leinenmanieren Es gibt zwei Arten des Gehens an der Leine. Erstens, das normale Spazieren gehen, wobei der Hund auch an einer längeren Leine gehalten wird, und zweitens, das Mitführen Ihres Hundes in verkehrsreichen Gegenden wobei er eng bei Ihnen bleiben muss. In beiden Fällen ist es ratsam dem Hund schon früh beizubringen, dass er nicht zu ziehen hat. Wenn er nämlich von Anfang an nicht zerrt, müssen Sie ihm das später auch nicht abgewöhnen. Es gibt viele Hunde, die wie kleine Dampflokomotiven ihre Besitzer hinter sich herziehen. Es liegt in der Natur eines kleinen Welpen, bei Ihnen sein zu wollen und Ihnen zu folgen. Das können Sie sich zunutze machen, wenn Sie ihm beibringen sich an der Leine in der Öffentlichkeit zu bewegen. Reden Sie beim Gehen mit ihm und ermahnen Sie ihn immer, bei ihnen zu bleiben. Beginnt der Hund an der Leine zu ziehen, sprechen Sie in einem scharfen Ton mit ihm. Zeigt sich eine Ablenkung, etwa ein anderer Hund, so intensivieren Sie die verbale Ermutigung, bei Ihnen zu bleiben (ggf mit Leckerlis). Wenn er darauf nicht reagiert, dann rucken Sie ihn zurück mit den Worten : "Nicht ziehen". Oder Sie bleiben stehen und warten bis der Druck des Halsbandes den Welpen daran erinnert, dass er seine Grenzen erreicht hat. Rufen Sie ihn dann und loben Sie ihn, wenn er zu Ihnen kommt. Oder lassen Sie ihn einfach in die Leine laufen. Sie können auch kurzfristig Ihre Richtung ändern, bevor er in die Leine läuft, was den Ruck dann erheblich verstärkt. Kurz, machen Sie ihm eine straffe Leine immer unangenehm. Er soll von sich aus darauf achten, dass die Leine nie straff ist. Nehmen Sie Ihren Welpen überall hin mit. Das ist nicht nur ein wertvoller Aspekt der Sozialisation, sondern bietet ihm auch Gelegenheit, sich in allen denkbaren Situationen richtig zu verhalten und bei Ihnen an der Leine zu bleiben, egal was auch geschieht.

Quelle: Welpenkurs © MV Büttgen Frau Petra Bender